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  • Was ist eine Offshore Firma?

    Offshore Firma gruendung

    Eine Offshore Firma, auch "Non-Resident-Company" genannt, ist eine der am häufigsten gewählten Gründungsformen weltweit. Dabei kann die Motivation zur Gründung einer Offshore Gesellschaft unterschiedlichen Charakter haben. Sicherung des bestehenden Vermögens, die Optimierung von Abgaben und Steuerlasten, eine stärkere Haftungsbeschränkung oder auch die Verringerung bürokratischer Vorgaben - diese und mehr Gründe können für eine Offshore Firmengründung sprechen.

    Doch was spricht gegen eine Offshore Firma? Sind Offshore Firmen, wie durch einige Medien oft verbreitet, tatsächlich illegal? Und was muss man beachten, um legal und "sorgenfrei" eine Offshore Gesellschaft zu gründen und aktiv zu nutzen?

    Diese und noch andere Fragen beantworten wir Ihnen auf dieser Seite. Und sollten Sie noch Fragen haben, so steht Ihnen unter Kontakt ein deutschsprachiges Team aus Experten gern Rede und Antwort. Diese Themenbereiche informieren Sie:

    Allgemeine Informationen

    Aus welchen Gründen werden Offshore Gesellschaften gegründet?

    Es sprechen insbesondere zwei Gründe für eine Offshore Firmengründung. Der erste Grund liegt in der Absicht zur Durchführung einer sicheren und beständigen Abgabenoptimierung. Bei dem zweiten Grund handelt es sich um den Wunsch nach angemessener Anonymität und damit häufig verbunden, dem Schutz des eigenen Vermögens. Diese beiden Gründe sind unabhängig voneinander zu betrachten.

    Einige Offshore Gesellschaften, um Ihnen hierfür ein Beispiel zu nennen, bezwecken nämlich keineswegs, Steuerlasten und öffentliche Abgaben zu minimieren. Sie dienen, so zum Beispiel, lediglich als ein Schutzmantel für bereits erwirtschaftetes und versteuertes Vermögen der/der Gesellschaftsinhaber. In den meisten Fällen jedoch überschneiden sich die Beweggründe und komplementieren sich.

    Weitere Gründe für eine Offshore Firmengründung können sein:

    • die erweiterte Haftungsbegrenzung;
    • der Einsatz einer Offshore Firma als "Partner" im Ausland;
    • die Erwirtschaftung von Kapital zur Sicherung des Ruhestandes oder für Krisenzeiten;
    • zur Darstellung eines unabhängigen Outsourcing innerbetrieblicher Aufgaben;
    • als "Konto- und Vermögensinhaber";
    • aus Gründen des Prestige (beispielsweise der "Ruf" des Unternehmenssitzes)
    • zur erleichterten Abwicklung von Geschäften, beispielsweise mit Asien oder den V.A.E.;
    • die verhältnismäßig günstigen Gründungs- und Folgekosten.

    Ist es illegal, eine Offshore Firma zu besitzen?

    Nein, der Besitz von Anteilen einer Offshore Gesellschaft, ob direkt oder indirekt, stellt sich im Prinzip analog zum Unternehmensbesitz im eigenen Land dar. Zahlreiche Länder mit einer hohen Steuerlast haben jedoch Gesetze erlassen, um bekannten Offshore Finanzzentren entgegen zu wirken. Insbesondere einige der hohen Steuerjurisdiktionen haben eine diskriminierende Abgeltungssteuer und andere Instrumente "erfunden", die sich gegen vereinzelte Offshore Jurisdiktionen richten.

    Diese diversen Maßnahmen sprechen jedoch generell keinesfalls gegen eine Firmengründung im Offshore. Sie, als Gründer einer Offshore Gesellschaft, sollten jedoch in jedem Fall, noch bevor Sie eine Gründung im Ausland vornehmen, ein Steuerberater oder auch Rechtsanwalt an Ihrem steuerlichen Wohnsitz befragt. Eine gute und umfassende Beratung vor Gründung, diesen finanziellen und zeitlichen Einsatz sollten Sie in keinem Fall scheuen.

    Unterliegt die Offshore Firma einer Buchhaltungs- bzw. Bilanzierungspflicht?

    In der Regel unterliegt die Offshore Gesellschaft keiner Buchhaltungs- und Bilanzierungspflicht. Die Jurisdiktionen Seychellen, St. Vincent und Belize müssen jedoch gesondert betrachtet werden, denn für diese Jurisdiktionen gilt eine vereinfachte Aufbewahrungspflicht für Belege. Unsere Experten beraten Sie gern, unseren Kontaktformular gibt Ihnen weitere Auskünfte zur Erreichbarkeit eines Spezialisten.

    Gründung und Struktur der Offshore Firma

    Gibt es eine Vorschrift zum Mindestkapital von Offshore Gesellschaften?

    Nein, es gibt in der Regel keine Vorschriften zum Mindestkapital einer Offshore Firma. Die Eigentümer der Gesellschaft können frei über die Höhe des genehmigten Kapitals entscheiden. Über Ausnahmen informieren Sie gern unsere Spezialisten per Telefon oder auch via E-Mail.

    Das Gesetz schreibt darüber hinaus meist auch keine Fristen vor, wann das genehmigten Kapital eingezahlt werden muss - hierüber entscheiden oftmals allein und ausschließlich die Aktionäre der Offshore Gesellschaft. Die Aktien der Offshore Gesellschaft können, bis auf wenige Ausnahmen, in jeder beliebigen Währung ausgestellt werden.

    Benötigt die Offshore Firma eine Betriebsstätte im Sitzstaat?

    Nein, da es sich bei einer Offshore Gesellschaft, wie unter "Allgemeine Informationen" bereits beschrieben, um eine sogenannte "Non-Resident-Gesellschaft" handelt.

    Gesetzlich vorgeschrieben ist jedoch eine "minimale Präsenz vor Ort". Dies bedeutet, die Gesellschaft muss zwingend ein zuständiges „Registered Office“ und einen "Registered Agent" vor Ort beauftragen. Dieser Service ist fester Bestandteil unserer Leistungen und wird durch unseren lizenzierten Registered Agent vor Ort erbracht.

    Was bewirkt die Generalvollmacht einer Offshore Gesellschaft?

    Die Generalvollmacht kann entweder das gesamte Spektrum repräsentativer Befugnisse (allgemeine Vollmacht) beinhalten oder auch auf einige besondere Rechte und Aktivitäten beschränkt werden (Special oder Limited Vollmacht). Sie erhalten bei Einsatz von Treuhändern grundsätzlich eine unbeschränkte und unkündbare Generalvollmacht, welche durch den Treuhänder nicht widerrufen werden kann. Weitere Informationen zum Thema "Treuhänder und Treuhandschaft".

    Was versteht man unter einem "Certificate of Good Standing" ?

    Ein Certificate of Good Standing (CGS) ist ein offizielles Dokument, ausgestellt vom Firmenregister, dem sg. Register of Companies. Ein "CGS" bestätigt, dass ein bestimmtes Unternehmen rechtlich besteht, allen administrativen Anforderungen im Hinblick auf die Registrierung nachgekommen ist und alle staatlichen Abgaben bezahlt hat und daher ab dem Datum der Ausstellung in "Good Standing", also in einem guten Zustand vis-a-vis dem Handelsregister befindet.

    In Form und Inhalt ähnelt das Certificate of Good Standing dem zunächst bei Gründung ausgestelltem "Certificate of Incorporation" (bereits enthalten in unseren Inklusivleistungen).

    Das Certificate of Good Standing wird insbesondere zu dem Zwecke angefordert, sich formell die weitergehende rechtliche Existenz einer Offshore Firma bestätigen zu lassen. Dies erfolgt in der Regel nach einer gewissen Zeit ab Eintragung der Gesellschaft.

    Das Certificate of Good Standing bestätigt grundsätzlich, dass der Status einer juristischen Person, also der entsprechenden Offshore Gesellschaft, nicht aufgehoben worden oder unwirksam geworden ist. Darüber hinaus gibt es Auskunft darüber, ob das Offshore Unternehmen mit einem anderen Unternehmen fusioniert hat, einen Antrag zur Auflösung eingereicht oder gar aus dem Register gestrichen wurde. Wir übergeben Ihnen kostenfrei nach Gründung entsprechend Ihr "Certificate of Incorporation". Auch diese Dokumentation ist fester Bestandteil unserer angebotenen Komplett-Pakete.

    Besitz und Kontrolle einer Offshore Firma

    Was ist der Unterschied zwischen einem Shareholder und dem wirtschaftlichen Eigentümer?

    Der Shareholder ist eine Person (eine privat- oder auch juristische Person), welche der formale Inhaber von Aktien einer bestimmten Offshore Gesellschaft ist. Er macht also im Grunde das, was der Name schon sagt – er hält die Aktien. In Bezug auf Offshore Gesellschaften muss jedoch eine Unterscheidung zwischen dem „halten“ der Aktien und dem tatsächlichen Besitz gemacht werden.

    Solche Shareholder werden "Nominee Shareholder“, nomineller Anteilseigner, genannt (sg. Treuhand-Shareholder). In einem solchen Fall wird die Person - die entsprechend der tatsächliche Eigentümer der Aktien ist - der sg. "Beneficial Owner", also wirtschaftlicher Eigentümer, genannt.

    Effektiv wirkt der nominelle Anteilseigner wie ein "Schild", welches den wirtschaftlichen Eigentümer "verdeckt". Ein Treuhänder verhindert also, dass unberechtigte Dritte erkennen können, wer der eigentliche Eigentümer der Gesellschaft ist.

    In der Konstellation Nominee Shareholder / Beneficial Owner ist der wirtschaftliche Eigentümer die Person, die der wirkliche de-facto-Eigentümer der Aktien und somit Anspruchsberechtigter auf Besitz, Gewinne, Ausschüttungen und Auszahlung ist.

    Der wirtschaftliche Eigentümer ist auch derjenige, der über den eventuellen Verkauf oder die Übertragung von Aktien entscheidet. Also, nicht alle wirtschaftlichen Eigentümer sind Shareholder und nicht alle Shareholder sind die wirtschaftlichen Eigentümer – es ist jedoch durchaus möglich, dass beide Posten durch die gleiche Person besetzt werden (im Falle dessen, dass kein Treuhänder-Shareholder eingesetzt wurde).

    Bei den durch Privacy Management Group angebotenen Treuhand-Service behalten Sie nicht nur das alleinige Bestimmungsrecht, sondern darüber hinaus auch die alleinige Verfügungsgewalt über Gesellschaft, Vermögen und Bankkonten. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter "Pflichten eines Treuhänders".

    Sind die wirtschaftlichen Eigentümer stets handlungsberechtigt?

    Die wirtschaftlichen Eigentümer (Beneficial Owner) behalten stets uneingeschränkt die alleinige Kontrolle über die Gesellschaft.

    Ob sie auch direkte Zeichnungsberechtigte sind, hängt von der internen Struktur des Unternehmens ab. Die Eigentümer der Gesellschaft sind direkte Zeichnungsberechtigte in folgenden Fällen:

    (a) wenn sie als Direktoren dazu ermächtigt wurden;

    (B), wenn eine Vollmacht (Generalvollmacht) oder eine spezielle Resolution, die Ihnen diese Rechte einräumt, von der Offshore Gesellschaft ausgestellt wird.

    Unter Punkt (B), kann der wirtschaftliche Eigentümer nach Belieben diese Rechte einfordern.

    Welche Nachteile hat eine Offshore Firma im Vergleich zur Freezone Gesellschaft?

    Eine Offshore Gesellschaft bietet enorme Vorteile, sowohl aus steuerlicher Sicht, als auch beispielsweise im Bereich der Diskretion und Verwaltungsaufwand.

    Der relevante Nachteil einer Offshore Gesellschaft, im Internet gelegentlich auch als "Offshore Steuerfalle" bezeichnet, zeigte sich bisher, sofern die Offshore Gesellschaft allgemeine Rechtsgeschäfte mit europäischen Unternehmen anstrebte.

    Privacy Management Group bietet seinen Mandanten eine Vielzahl exklusiver Dienstleistungen, darunter auch das sogenannte "Global Agent-Verfahren", welches diesen Nachteil entfallen lässt. Alternativ bietet sich diesbezüglich auch die Gründung einer Freezone Gesellschaft an. Diese Gesellschaftsform wird international umfassend anerkannt. Die Freezone Gesellschaft kann somit uneingeschränkt und weltweit tätig werden. Steuerbefreit bietet sie ähnliche Vorteile wie eine Offshore Firma, jedoch ohne den Makel "Offshore" zu tragen.

    Weitere Informationen zur Freezone Firmengründung finden Sie auf dieser Seite. Gern stehen wir Ihnen darüber hinaus für Fragen zu diesem Thema zur Verfügung (Kontakt).

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